Entspannungstipps und Techniken für mehr Lebensqualität

Stress und Hektik ist im Alltag mittlerweile normal und sogar für unsere Gesundheit besonders wichtig. Nimmt der Stress aber über das normale Maß zu, kann das Folgen nach sich ziehen. Burnout ist dabei ein wichtiger Begriff. Hierbei kommt es vor allem durch eigene, oft zu hohe Ansprüche und Anforderungen zu einem Kreislauf. Am Ende steht Lustlosigkeit und ein kompletter Aussetzer. Immer mehr Menschen leiden am Burnout. Mittlerweile ist das Thema in der Gesellschaft und bei den Krankenkassen angekommen. Schutz davor kann jedoch bereits im Vorfeld ein gesundes Maß an Selbsteinschätzung und Auszeiten stattfinden, die unteranderem auch mit Entspannung verbracht werden können. Grundsätzlich ist es nicht einmal erforderlich, dass wir zum Wohlfühlen viel Freizeit benötigen. Ganz im Gegenteil. Zu viel Freizeit schadet uns sogar. Wichtig ist aber, das immer zwischen 5 – 20 Minuten am Tag bestehen, die für einfache Entspannungstechniken eingesetzt werden können. Entscheidend sind nicht nur die Regelmäßigkeit, sondern auch feste Zeiten. Ohne großen Aufwand bietet sich hierfür Autogenes Training an. Aber auch Yoga in Kombination mit leichten und schnellen Übungen kann uns bei großer Anspannung, wieder mehr Lebensqualität bringen. Alles was wir dazu benötigen sind ein wenig Zeit und eine gute Gymnastikmatte, auf der wir die Übungen durchführen können. Wer jedoch professionellen Rat bevorzugt, kann auch direkte Kurse in einer Praxis für Entspannung besuchen und so seine eigene Balance kennenlernen.

Nach Vollgas auf die Bremse treten

Enptspannungstipps

Hat der Tag mit voller Wucht eingeschlagen und ließ nur wenige Minuten zur Entspannung, eignet sich die Mittagspause. Je nach persönlichem Geschmack können Sie einen langen Spaziergang unternehmen, 10 Minuten schlafen (auf keinen Fall aber länger!) oder direkte Entspannungsübungen nutzen, um neue Energie zu gewinnen. Der Körper entspannt sich, Bluthochdruck wird vermieden und sogar Verdauungsstörungen können eingedämmt werden. Alles das, wird häufig durch einen zu stressigen Arbeitstag hervorgerufen.

Autogenes Training als eine Lösung unter vielen

Dabei handelt es sich um eine Entspannungstechnik, die vornehmlich auf Autosuggestion beruht. Es gibt Befürworter und Kritiker. Unsere Empfehlung: Testen und ein eigenes Urteil bilden. Die Entspannungsübungen können einfach alleine durchgeführt werden. Unterschieden wird hierbei zwischen zwei Stufen, die sich in eine Unter- und eine Oberstufe einteilen. Bei der ersten, der Unterstufe geht es um reine Entspannung. Der Puls soll beruhigt werden und die Wärme aus Beinen und Armen entrinnen. Bei der Oberstufe hingegen geht es um die Charakterbildung und Selbsterkenntnis.

Für die Entspannungsübung können Sie bequem aufrecht sitzen oder auch liegen. Ruhe im Raum muss aber unbedingt vorhanden sein! Sprechen Sie unbedingt den Satz „Ich bin vollkommen ruhig und entspannt“ 6 x hintereinander. Fühlen Sie dabei gedanklich, wie schön eine vollkommene Entspannung sein kann. Danach richten Sie Ihre ganze Aufmerksamkeit auf den rechten Arm (sog. Schwereübung). Wie fühlt sich dieser an? Können Sie spüren wo und wie er die Unterlage berührt? Auch hier sollten Sie nun 6 x den Satz „Mein rechter Arm ist so schwer“ wiederholen. Verbinden Sie das mit einem ruhigen Atem. Zum Abschluss ballen Sie einige Male die Fast und strecken die Arme so weit wie möglich auseinander. Das gleiche wiederholen Sie mit dem linken Arm und auch mit den Beinen. Bereits nach einigen Minuten sind Sie vollkommen entspannt.

Yoga als Alternative

Auch das ist eine Alternative, die zu mehr und vor allem zu bewusster Entspannung führen kann. Direkte Kurse dazu werden in jeder Stadt angeboten. Aber auch DVDs oder Videos auf YouTube helfen für den Einstieg. Nadi Shodhana ist eine Übung, die zu mehr Energie führen soll und die Reinigung des Körpers bewirkt. Hierbei atmen Sie durch das linke Nasenloch ein und aus, während das rechte mit dem Finger zugedrückt wird. Durch die Wechselatmung kommt es zu einer ausbalancierten Gehirnfunktion. Gleichzeitig soll es gegen Stress und bei Schlafstörungen helfen. Eine leichte Übung für die Mittagspause, die wahre Wunder bewirken kann.